{"id":10047,"date":"2026-10-05T22:26:19","date_gmt":"2026-10-05T20:26:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.chamannajenatsch.ch\/?p=10047"},"modified":"2026-10-05T22:26:21","modified_gmt":"2026-10-05T20:26:21","slug":"ein-montag-im-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.chamannajenatsch.ch\/en\/2026\/10\/05\/ein-montag-im-oktober\/","title":{"rendered":"Ein Montag im Oktober"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Wetter wurde f\u00fcr diese Woche etwas durchzogen angesagt. Es waren nicht so viele G\u00e4ste angemeldet, deshalb ist Jill am Sonntag Morgen runter ins (immer noch warme) Tal. Unsere Agaven draussen haben sogar ihren ersten Sommer \u00fcberlebt und sehen wieder nicht-mal-so-schlecht aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gestern war nochmals ein richtig sch\u00f6ner Sonntag im Sp\u00e4tsommer und Jachen war zu Besuch. Zusammen mit Andrea und Simon konnten wir so nochmals geniessen auf der Terrasse. Nur der Wind ist schon beissend wie im Herbst. Heute war das Wetter wie im April, mal Sonne mal Nebel mal Graupel mal Schnee, aber immer wieder dazwischen herrlichste Herbststimmung mit dem goldenen Gras und den roten Bl\u00e4ttern. Aber trotz dem etwas durchzogenen Wetter lassen sich die G\u00e4ste nicht abschrecken. Gestern war bei warmem Sonnenschein ein einzelner Tagesgast auf Besuch, der um 16 Uhr noch R\u00f6sti und Kn\u00f6del bestellt hat. Um 17 Uhr ist er dann wieder in Richtung Suvrettapass aufgebrochen, da sein Zelt da stand. Er ist zwar schon von da aus zu uns gelaufen, wollte dann aber noch wissen, ob er es vor Einbruch der Dunkelheit zur\u00fcck zum Zelt schaffen wird, da er seine Stirnlampe im Zelt vergessen hat. Wir haben schon gesehen, dass er eher langsam zu uns geschlandert kam und ist dann auch wieder ohne Eile losgelaufen. Aber da wir nichts von einer Bergrettung geh\u00f6rt haben, hat er es wahrscheinlich hoffentlich gut zum Zelt geschafft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht geschafft haben es zwei Steinb\u00f6cke. Besser gesagt: eine Steingeiss und ein Steinbock. Gestern sind wie jedes Jahr zwei Steinbockj\u00e4ger zu uns auf die H\u00fctte gekommen. Heute bei Tagesanbruch ist die Steinwildjagd er\u00f6ffnet worden. Die zwei J\u00e4ger sind bei Wind, Nebel und Regen losgezogen in Richtung Piz d\u2019Err. Nach ein paar Aufhellungen hat es dann gegraupelt, danach wurde es freundlich und die Sonne hatte immer l\u00e4ngere Auftritte. Und genau bei diesem schlechten Wetter hatten wir doch 3 Tagesg\u00e4ste (und ein Hund), die zu uns gewandert sind. Zwei haben sich eine warme Suppe in der Stube geg\u00f6nnt, der dritte ist nach dem obligaten Foto am Wegweiser direkt weitergezogen.<br>Die zwei J\u00e4ger sind etwas knapp, aber noch auf\u2019s Nachtessen wieder in die H\u00fctte gekommen. Gestrahlt haben sie. Von der Cresta Jenatsch aus haben sie passende Steinb\u00f6cke beim Gletschersee Richtung Agnel gesehen. Auf dem Weg dort hin sind sie dann aber an weiteren Steinb\u00f6cken vorbei gekommen. Und zwei davon waren leider auch im passenden Alter. Also \u2018leider\u2019 aus der Sicht dieser zwei Tiere. So ist die Steinbockjagd f\u00fcr dieses Jahr auf der Jenatsch nach nur einem Tag schon vorbei. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wetter wurde f\u00fcr diese Woche etwas durchzogen angesagt. Es waren nicht so viele G\u00e4ste angemeldet, deshalb ist Jill am Sonntag Morgen runter ins (immer noch warme) Tal. 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